SPD-Ratsfraktion Mönchengladbach


Stadt und Politik fördern 49 Projekte: Freie Kulturszene blüht weiter auf

6.2.2019 :: 05.02.2019 (cdu/spd) – Die Dynamik der freien Kulturszene in der Stadt setzt sich auch im neuen Jahr ungebrochen fort. Bereits jetzt sind knapp 50 Projekte gemeinsam von Kulturbüro und Kulturaus-schuss zur Förderung freigegeben. Erneut ist der erstmals auf mehr als 160 000 Euro aufgestockte Etat nach dem ersten Förderaufruf überzeichnet gewesen. Eine zweite Bewerbungsrunde wird nun dank einer sorgfältigen Kostenanalyse aller Projekte durch die Kulturverwaltung im Frühjahr starten können.
„Ich bin nach wie vor beeindruckt, wie erfolgreich dieses Förderprojekt ist. Zwischen CDU und SPD gab es nach der Wahl keinen Zweifel, dass die freie Szene längst auch eine finanzielle Unterstützung durch die Stadt verdient hatte“, berichtet der kulturpolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion, Dieter Breymann. „Ich freue mich insbesondere, dass wir in diesem und im nächsten Jahr die Mittel noch einmal um jeweils 50 000 Euro aufstocken konnten. Damit geben wir nicht nur kreativen Newcomern eine Chance. Gleichzeitig betreiben wir mit jedem investierten Euro Stadtmarketing im allerbesten Sinne.“
Ebenfalls Ulrich Elsen, kulturpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, zeigt sich begeistert angesichts der anhaltenden Resonanz auf das Programm. „Ein großes Kompliment richtet sich insbesondere an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kulturbüros, die das Verfahren vorbildlich und mit riesiger Leidenschaft betreuen. Es ist großartig, dass in diesem Jahr erstmals auch eine zweite Projektrunde möglich wird. Damit werden wir als Politik der Erkenntnis gerecht, dass es keinen Stichtag für Kreativität und tolle Ideen gibt. Ich bin sehr gespannt, welche weiteren Projekte noch in diesem Jahr das kulturelle Leben in der Stadt bereichern werden.“


„Wird der Unterstützungsbedarf an unseren Schulen missachtet?“ Landesregierung erteilt Mönchengladbacher Bewerbungen eine Absage

5.2.2019 :: Jetzt ist es raus. Keine der vier Mönchengladbacher Bewerbungen um die Landesförderung „Talentschule“ wird berücksichtigt. Die insgesamt 35 ausgewählten Schulen erhalten für sechs Jahre zusätzliche Lehrer, Sozialarbeiter und Gelder für Fortbildungen. Insgesamt sollen 60 Talentschulen in ganze NRW gefördert werden. Während sich andere Schulen, die dringenden Unterstützungsbedarf haben und in einem schwierigen sozialen Umfeld arbeiten, gehen die Mönchengladbacher Bewerbungen mit genau den gleichen Problemen völlig leer aus.

Dazu erklärt Hans-Willi Körfges, SPD-Landtagsabgeordneter aus Mönchengladbach: „Die Gesamtschule Espenstraße, das Hugo-Junkers-Gymnasium, die Gemeinschaftshauptschule Dohr und das Berufskolleg Rheydt-Mülfort für Technik haben eindeutig beschrieben, dass sie dringend zusätzliche Hilfe benötigen, um erfolgreich arbeiten zu können. Das diese vier Schulen nicht berücksichtigt werden, ist ein Schlag in das Gesicht der engagierten LehrerInnen und Schulleitungen, die sich Tag für Tag aufs neue motivieren. Es zeigt sich, dass dieses Förderprogramm der CDU-/ FDP-Landesregierung eben wirklich nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist. Bei landesweit 2.000 weiterführenden Schulen ist die Zahl von 35 und später 60 so genannten Talentschulen doch ein Witz! Wir müssen nichts mehr ausprobieren. Wir wissen doch heute schon, dass mehr Lehrer, zusätzliche Schulsozialarbeiter und bessere Ausstattung von Nöten sind, um auch einem schwierigen sozialen Umfeld die Kinder zu einem Lernerfolg und zu guten Abschlüssen zu bringen. Ich fordere die Landesregierung auf, endlich die Situation an allen Schulen zu verbessern! Das nötige Geld ist im Landeshaushalt mittlerweile doch vorhanden! Ganz besonders ärgert es mich, dass Mönchengladbach nicht berücksichtigt worden ist, obwohl doch gleich drei Abgeordnete von CDU und FDP aus der Stadt kommen. Wenn es, wie angekündigt, eine zweite Runde geben wird, müssen wir mit aller Kraft dafür werben, die Mönchengladbacher Schulen durchzusetzen.“

Felix Heinrichs, SPD-Fraktionsvorsitzender teilt die Enttäuschung über die Entscheidung: „In Mönchengladbach gibt es die gleichen Probleme wie in jeder anderen Großstadt. Wir versuchen vor Ort alles, um mit zusätzlichen Investitionen und Konzepten die Arbeit in Schulen zu verbessern. Obwohl die finanzielle Zusage des Landes oder Bundes noch lange nicht klar ist, haben wir beispielsweise die Schulsozialarbeiter entfristet und wollen dieses wertvolle Angebot erhalten. Der erste integrierte Bildungs- und Jugendhilfebericht benennt präzise Handlungsfelder, die wir als Kommune jedoch nur zum Teil beeinflussen können. Daher ist eine zusätzliche Unterstützung des Landes wichtiger denn je. Schade, dass wir in dieser Runde leer ausgehen. Schüler, Eltern und Lehrer dürfen sich jetzt aber nicht entmutigen lassen! Gemeinsam müssen wir darum kämpfen, Bildungserfolg möglich zu machen und damit allen Kindern und Jugendlichen gute Perspektiven zu eröffnen. In einer modernen Wissensgesellschaft braucht es eine fundierte Bildung jedes einzelne, egal aus welchem Elternhaus man kommt!“

(Quelle Foto: Bremm_pixelio.de)


SPD-Fraktion zu Platzgestaltungen: „Wir nehmen Bürgerwünsche ernst!“

4.2.2019 :: „Attraktive und sichere öffentliche Räume werden für viele Menschen immer wichtiger. Eine Großstadt wie Mönchengladbach profitiert davon, dass sich die Bürgerinnen und Bürger gerne draußen aufhalten und so die Stadt mit Leben füllen. 2009 haben wir angefangen, Geld für Plätze wie den Hensenplatz, den Schillerplatz, den Friedrichplatz oder den Marktplatz Hardt bereitzustellen. Die große öffentliche Beteiligung hat uns Recht gegeben, dass die Menschen wieder Lust darauf haben, sich aktiv einzubringen. Auch bei der Umgestaltung des Rheydter Marktplatzes konnten wir viele Bürgerinnen und Bürger zur Mitarbeit begeistern“, erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Felix Heinrichs.

„Umso erstaunlicher ist es, dass auf einmal die durch öffentliche Beteiligung erreichten Pläne wie am Martin-Luther-Platz in Odenkirchen von der Opposition im Rat dermaßen ins Kreuzfeuer genommen werden. Gerade in Odenkirchen ist doch eine breite öffentliche Beteiligung vorangegangen und auch die Evangelische Kirchengemeinde hat sich mehrmals klar positioniert. Diesen Wunsch der lokalen Bürgerschaft werden wir respektieren. Da werden auch die Krokodiltränen von Frau Finger und der FDP nichts dran ändern. Nur zur Erinnerung: Als es um die Fällung der Flügelnuss vor der Kaiser-Friedrich-Halle ging, konnte es der FDP nicht schnell genug gehen. Im Anschluss zog gerade diese FDP mit peinlicher Häme über die Grünen und namentlich Dr. Wolkowski her. Es ist schon erstaunlich, wie sehr sich die politische Haltung einiger der gefühlten Stimmungslage anpasst“, betont Heinrichs.

„Im kommenden Beschwerdeausschuss stellt die Stadtverwaltung klar, dass in Odenkirchen Neupflanzungen als Ersatz vorgesehen sind. Außerdem bleiben beim Edmund-Erlemann die älteren Bäume erhalten und es werden lediglich zwei kleinere Ginkos gefällt. Und anders als schon mehrfach behauptet, gibt es keine Beschlüsse zu Fällungen auf der Hindenburgstraße! Als SPD werden wir uns dafür einsetzen, die Interessen einer bürgerfreundlichen Stadtgestaltung mit Aspekten des Umweltschutzes und des Stadtklimas zu vereinbaren. Extreme Positionen helfen aber nur, um schnelle Schlagzeilen zu erzeugen“, so Heinrichs abschließend.

Quelle Bild: Stadt MG



Kohlekommission schafft Perspektive für den Strukturwandel: „Eine riesige Chance für Mönchengladbach und die ganze Region!“

28.1.2019 :: Zum Abschlussbericht der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ erklärt Felix Heinrichs, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Mönchengladbach:
„Der Abschlussbericht der Kohlekommission (Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“) liegt vor. Erst einmal ist das Ergebnis ein guter Konsens. Das Ausstiegsdatum zwischen 2035 und 2038 und die Tatsache, dass der Hambacher Forst nicht angerührt wird, wird sicher die gesellschaftliche Diskussion beruhigen und schafft Klarheit für die anstehenden Zukunftsfragen. Der Bund wird in den nächsten Jahren viele Milliarden Euro für den Strukturwandel in den vier betroffenen Revieren bereitstellen.
Leider taucht in der Maßnahmenliste die Stadt Mönchengladbach kaum auf und wenn, dann mit längst beschlossenen Verkehrsthemen (Verbindung nach Eindhoven/ Venlo, A61-Ausbau etc.). Wegfallende Arbeitsplätze im Tagebau und der daran hängenden Wirtschaft müssen durch neue Jobs ersetzt werden! Daher brauchen wir neue Ansätze in Forschung und Entwicklung, mehr Investitionen in unsere Hochschule und einen Schwerpunkt auf erneuerbare Energien. Die Zukunftsagentur Rheinisches Revier (ZRR) wird hier eine entscheidende Scharnierfunktion bei der Auswahl und Finanzierung von Projekten haben. Die Stadt Mönchengladbach muss ihr Engagement verstärken und mit eigenen Ideen nach vorne preschen.
Wir wären sicher schon ein Stück weiter, wenn wir früher der ZRR beigetreten wären. Jetzt heißt es: Ärmel hochkrempeln und mit guten Ideen loslegen! Der Strukturwandel ist eine riesige Chance für Mönchengladbach und die ganze Region, die Transformation zu einem modernen und Innovation Standort zu schaffen. Bundestag und Bundesrat müssen jetzt schnell die Ergebnisse in Gesetze gießen.“


RatAktuell 2018

20.12.2018 :: Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger, für Mönchengladbach und seine Bürgerinnen und Bürger war 2018 ein Jahr des Umbruchs. Wir haben die Förderzusage für viele Millionen Euro erhalten, um die Gladbacher Innenstadt umzugestalten. Das neue Müllsystem ist beschlossen worden. Die Leitlinien für eine moderne Verkehrspolitik sind verabschiedet und die Quartiers- und Stadtteilarbeit ist auf neue Füße gestellt worden. Politik darf nicht immer nur diskutieren, sondern muss auch entscheiden. Nur so können wir Fortschritt schaffen und unsere Stadt zum Guten entwickeln. Viel zu lange sind heiße Eisen nicht angepackt und Entscheidungen vertagt worden. Mit dem neuen Vorrangstraßennetz und dem Mobilitätskonzept gibt es jetzt endlich eine Richtungsentscheidung, die zu mehr Verkehrssicherheit und Verkehrsberuhigung in den Wohnvierteln und besseren Bedingungen für Fußgänger und Radfahrer führen. Illusorische Straßenbauprojekte wurden endlich zu den Akten gelegt. Eine bedeutsame Grundlage für politisches Handeln ist der Haushaltsplan. Es wird mehr Geld für attraktive Spielplätze, bessere Schulgebäude, mehr Ganztagsbetreuung, bürgerschaftliches Engagement und Quartiersarbeit geben. Die Möglichkeit, endlich wieder selbständig über finanzielle Schwerpunkte bestimmen zu können, haben wir übrigens ebenfalls einer wichtigen Entscheidung aus der Vergangenheit zu verdanken: Dem Beitritt zum Stärkungspakt Stadtfinanzen. Ich wünsche Ihnen alles Gute für das Jahr 2019 und freue mich auf viele Begegnungen und Diskussionen über die Zukunft unserer Stadt!
Herzlichst Ihr
Felix Heinrichs



Haushaltsrede zum Haushalt 2019-2020: „Wir haben den Mut, um Entscheidungen auch zu treffen“

19.12.2018 :: Felix Heinrichs, Vorsitzender SPD-Fraktion im Rat der Stadt Mönchengladbach nimmt in seiner Haushaltsrede zum Haushalt 2019-2020 Stellung zu den Schwerpunkten der kommenden zwei Jahre: „Wir wollen mehr Gesamtschulplätze schaffen – ein Blick in den jüngst vorgelegten ersten Bildungs- und Jugendhilfebericht, bestätigt uns in diesem Vorhaben – und die Lern-und Arbeitsbedingungen in unseren Schulen insgesamt weiter verbessern. Dabei gehen wir in 2019 bei der Finanzplanung bis an die Schmerzgrenze. Die Stadt soll ihren Charakter als grüne Großstadt behalten. Spielplätze sollen attraktiver werden und das bürgerschaftliche Engagement in den Stadtteilen erfährt eine weitere Aufwertung. Damit das Quartierskonzept kein bloßer Papiertiger wird, stellen wir jedes Jahr 200.000 Euro bereit, um Projekte vor Ort zu fördern. Auch für die freie Kulturszene als Ideentreiber und Taktgeber unserer Stadtgesellschaft gibt es mehr Geld. Nicht zuletzt begrüßen wir die Planungen der Stadt, stärker in den Ausbau von Ganztagsplätzen an Grundschulen zu investieren. Sie sehen, dass wir nicht mit der Gießkanne durch Mönchengladbach gezogen sind, sondern die wesentlichen Erfolgsfaktoren für eine funktionierende, lebendige und attraktive Stadt zusätzlich befeuern werden.“



„Volker Küppers ist neuer Sprecher für die SPD im Sportausschuss“

12.12.2018 :: Volker Küppers, der auch SPD-Fraktionsvorsitzender in der Bezirksvertretung Ost ist, hat im Sportausschuss bereits viele Jahre als sachkundiger Bürger aktiv mitgewirkt. Nun beerbt er Ratsherr Henning Haupts in der Funktion als Sprecher. Volker Küppers ist selber leidenschaftlicher Sportler und ist insbesondere dem Handballsport als ehemaliger Spieler und Trainer im ATV Biesel sehr verbunden. Auch von den anderen Fraktionen wird seine Sachkunde im Sportausschuss geschätzt. Im Zuge der Beratungen des Sportstättenentwicklungsplans und des Haushalts konnte sich Volker Küppers in seiner neuen Funktion bereits bewähren.


Mönchengladbach bekommt endlich ein neues Mobilitätskonzept

30.11.2018 :: Wenn es um das Straßennetz geht wird das wichtige Thema Mobilität in Mönchengladbach immer noch auf Grundlage des Generalverkehrsplans aus 1981 entschieden obwohl wir nach diesem Konzept zu viele Hauptverkehrsstraßen in der Stadt haben. Das Straßennetz war sehr engmaschig und weitestgehend mit Durchfahrtsstraßen durchsetzt ohne Rücksicht auf Anwohner und Quartiere.

Thomas Fegers, planungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: „Damit ist jetzt endgültig Schluss und wir schlagen ein neues Kapitel für eine moderne Mobilitätspolitik in Mönchengladbach auf. Bislang sind alle Entscheidungen zum neuen Vorrangstraßennetz politisch gescheitert, Verkehrspolitischer Stillstand war gestern und wir können uns endlich der Mobilität der Zukunft zuwenden.“

Die Verwaltung hat mit einem Gutachter eine zeitgemäße Grundlage zum neuen Straßennetz erarbeitet, die eine stärkere Differenzierung des Netzes vorsieht und eine Klassifizierung von Hauptverkehrsstraße bis zur Quartiersstraße einführt.
CDU und SPD haben diese Grundlagen unter breiter Beteiligung der der Fachgremien und Bezirksvertretungen diskutiert. Die Ergebnisse wurden zugleich mit Verwaltung und Gutachter erörtert. Als Ergebnis wollen CDU und SPD ein zweistufiges Verfahren, damit viele gute Anregungen aus diesem Prozess nicht vergessen werden.
Im ersten konkreten Schritt werden Einstufungen von Straßen geändert. Im zweiten Ideenteil werden viele Hinweise für ein neues Arbeitsprogramm „Straßennetz Mönchengladbach“ mit auf dem Weg gebracht. Denn im bestehenden System können kleine Stellschrauben z.B. in Spurführungen und Knotenpunkte schon erhebliche Optimierungen erzielen.

Annette Bonin, planungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion: „Dieser offene Prozess stellte einerseits die örtliche Sachkunde und andererseits eine hohe Transparenz der Beratung sicher. Im Ergebnis war allen Beteiligten klar, dass die Verkehrspolitik in Mönchengladbach eine wesentliche Veränderung nötig hat.“

Im neuen Vorrangstraßennetz werden die aktuellen Vorgaben aus dem Lärmaktionsplan und dem Luftreinhalteplan berücksichtigt. Ziel ist eine klare Konzentration der Verkehrslast auf nur wenige Hauptverkehrsstraßen, die auch im LKW-Routenkonzept eine Rolle spielen. In den Quartieren können jetzt Tempo-30 Zonen zwischen den Sammelstraßen verbunden werden, die bislang durch unzählige Hauptverkehrsstraßen geteilt waren. Auf den untergeordneten Straßen können nun Radfahrer und Fußgänger mehr Raum bekommen. Für wirkungsvolle Umgehungsfunktionen wurden für die Ostumgehung Ruckes und die Spange Nordring zur Kaldenkirchener Straße Trassen für die Zukunft gesichert. Beispielhaft für eine Herabstufung von Straßenkategorien stehen die Dömgesstraße, Bereich Geneicken und die Konradstraße. Dadurch kann mehr Aufenthalts- und Lebensqualität in diesen Wohngebieten entstehen.

Annette Bonin und Thomas Fegers: „Wir müssen uns auf das jetzt vorhandene Straßennetz konzentrieren, dieses neu ordnen und auch in Ordnung halten. Auf den nun ausgewiesenen Hauptverkehrsstraßen muss der Verkehrsfluss durch signaltechnische Maßnahmen und durch Optimierung der Spurführungen sichergestellt werden. Das führt auch zu einer besseren Akzeptanz durch den/die Autofahrer/in den Routen des neuen Vorrangstraßennetzes zu folgen. Das neue Konzept und der von uns eingebrachte Änderungsantrag ist hierfür eine gute Grundlage und macht endlich den Weg für ein neues Mobilitätskonzept frei.“

Bildnachweis: Tim T. / photocase.de



Ideen für ein stadtökologisches Konzept aufgreifen: „Blühende Stadt ist Gemeinschaftswerk“

29.11.2018 :: Martin Heinen, Vorsitzender des Umwelt- und Feuerwehrausschusses: „Wenn wir Mönchengladbachs Charakter als grüne Großstadt am Niederrhein erhalten und stärken wollen, müssen wir breit ansetzen. Die Menschen in unserer Stadt sind an dieser Stelle stark sensibilisiert. Das ist gut und muss von städtischer Seite unterstützt werden. Wir wollen das Thema auch durch neue Begrünungskonzepte für öffentliche Plätze unterstützen und Marktplätze bspw. mit Pflanz- und Blumenkübeln verschönern. Neupflanzung von Bäumen, Gestaltung von Wildblumenwiesen, lebendige Parks usw. sind bereits von mags realisiert worden und tragen zu einem besseren Klima in der Stadt bei. Im Rahmen der Stadtentwicklungsstrategie mg+ sind bereits viele Elemente aufgegriffen und bearbeitet worden. Jetzt kommt es auf eine zügige Umsetzung und vor allem auch auf eine verständliche und transparente Kommunikation an.“

Christoph Nießen, umweltpolitischer Sprecher der SPD betont: „Ende 2017 hat der BUND Mönchengladbach ein Stadtökologisches Konzept erarbeitet, um sich an der Debatte rund um die Maßgaben der Stadtentwicklung und des Klimaschutzes in Mönchengladbach zu beteiligen. Einzelne Bausteine sind die Durchgrünung von Wohnquartieren, die Förderung der Dachbegrünung im Gebäudebestand wie in Düsseldorf (soweit möglich in Kombination mit KFW-Förderbausteinen), die Begrünung von Flachdächern und Tiefgaragen bei Neubauten bspw. verpflichtend ab 200 qm, eine kommunale Vorschrift für die Begrünung nicht überbaubarer Gewerbegrundstücke, naturnahe Firmengelände, Modellprojekte bei innerstädtischen Neubaugebieten (bspw. Maria-Hilf-Terrassen), ein Kommunikationskonzept zu grünen Vorgärten statt Steinwüsten sowie die Förderung von Gemeinschafts- und Nachbarschaftsgärten auf (städtischen) Frei- und Brachflächen.“

„Nicht erst seit dem extrem heißen Sommer 2018 ist klar, dass Städte auf die klimatischen Veränderungen reagieren müssen. Neben der Stadt für den öffentlichen Raum sind jedoch auch die Bürgerinnen und Bürger als Hauseigentümer gefragt. Zubetonierte Vorgärten, leere Flachdächer oder reine Monokulturen im Garten tragen zu einer deutlichen Verschlechterung des innerstädtischen Klimas bei. Hier müssen wir ansetzen. Ein wichtiger Baustein für zeitgemäße innerstädtische Grünflächen ist das entsprechende Know-How bei den zuständigen Stellen der Stadt Mönchengladbach. Deshalb setzen wir uns für einen Beitritt zum Bündnis Kommunen für biologische Vielfalt ein. Das Bündnis unterstützt die Kommunen bei den genannten Herausforderungen“, sagt Markus Heynckes, umweltpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion.

Felix Heinrichs, SPD-Fraktionsvorsitzender ergänzt: „Wir wollen die konkreten Vorschläge aus dem Konzept des BUND jetzt aufgreifen und die Verwaltung beauftragen, einzelne Maßnahmen zu prüfen und damit das bestehende Klimaschutzkonzept um ein stadtökologisches Konzept zu erweitern. Wir können uns sowohl Förderansätze vorstellen als auch eine Grünsatzung, wie in Aachen, Dortmund, Essen oder Hannover bereits vorhanden, prüfen. Diese Städte zeigen, dass mit einer Grünsatzung positive Effekte erzielt werden können. Die Stadt Düsseldorf setzt mit ihrem Förderprogramm Dach-, Fassaden- und Innenhofbegrünung (DAFIB) zum Beispiel auf die Eigeninitiative von Eigentümern und unterstützt diese gezielt.“

Quelle Foto: mags



SPD-Fraktion begrüßt konkrete Pläne zum Rathaus-Neubau: „Wir schaffen die moderne Verwaltung in Rheydt!“

28.11.2018 :: Mit einem umfangreichen Paket von Unterlagen, Studien und Beschlüssen startet die nächste heiße Phase im Projekt „Moderne Verwaltung“. Die Zentralisierung der Kernverwaltung am Standort Rheydt rückt damit wieder ein entscheidendes Stück näher.

Dazu erklärt der Vorsitzende der SPD-Fraktion, Felix Heinrichs: „Endlich kann es losgehen! Wir schaffen eine moderne Verwaltung in Rheydt! Seit 2016 beschäftigen wir uns intensiv mit dem Ausbau des Bürgerservice, besseren Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt und nicht zuletzt der Aufwertung der Rheydter Innenstadt. All diese Ziele laufen in der Planung eines zentralen Rathauses am Rheydter Marktplatz zusammen. Als SPD-Fraktion haben wir das Vorhaben auf die Schiene gesetzt und sind entsprechend positiv gestimmt, endlich konkretere Daten und Fakten zu sehen. Während andere noch von Neubauten auf der grünen Wiese geträumt haben, war für uns immer schon klar, dass nur ein innerstädtischer Standort geeignet sein kann, damit die Bürgerinnen und Bürger auch gut zum Rathaus kommen können. Der Ankauf des Karstadt-Gebäudeteils erweist sich heute als genau richtige Entscheidung in diesem Zusammenhang. Die Berechnungen der Stadt und externer Experten geben uns Recht: Die Zentralisierung bringt viele Vorteile und rechnet sich auch noch.“

„Natürlich wird ein neues, modernes Rathaus in der Rheydter City viele Millionen Euro kosten. Der aufgerufene Betrag ist aber im Vergleich zu der Sanierung von bisher 26 dezentralen Standorten wesentlich wirtschaftlicher. Die allermeisten Verwaltungsgebäude in Mönchengladbach – egal ob im Eigentum oder angemietet – sind in einem desolaten Zustand. Das schreckt nicht nur Bürger, sondern auch Beschäftigte und auch Bewerberinnen und Bewerber ab. Nur mit einem neuen und zeitgemäßen Gebäude können wir auch tatsächlich andere Arbeitsweisen etablieren und die Voraussetzungen für eine funktionierende Digitalisierung schaffen. Wir wissen, dass das Projekt natürlich noch lange nicht umgesetzt ist. Selbst wenn alles nach Plan läuft, ist die Maßnahme frühestens 2025 abgeschlossen. Bis dahin ist also noch ein weiter Weg, den wir gemeinsam mit den Menschen unserer Stadt, den Beschäftigten der Verwaltung und den lokalen Händlern gestalten wollen. In den kommenden Wochen werden wir eine Reihe von Gesprächen führen, um für das Projekt zu werben und Ideen einzubinden. Mit den Mitgliedern des Personalrats hat die SPD-Fraktion die Gespräche in dieser Woche begonnen“, so Heinrichs weiter.

Quelle Foto: Stadt MG



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