SPD-Ratsfraktion Mönchengladbach


Haushalt 2018: „Wir wollen die Dynamik Mönchengladbachs weiter beflügeln“

20.12.2017 :: Nach 25 Jahren kann der Rat endlich wieder über einen ausgeglichenen Haushalt abstimmen. 2018 hält die Stadt Mönchengladbach damit die Vorgaben des Stärkungspaktes ein und gewinnt deutlich wieder Handlungsfreiheit und Selbstbestimmung zurück.

„Für die SPD-Fraktion sind vor allem Investitionen in die Ganztagsbetreuung in Kitas und Schulen, modernisierte Feuerwachen, sanierte Wohnungen und die Absicherung des Theaters wichtig. 2018 wird es schwerpunktmäßig aber darauf ankommen, die Verwaltung so schlagkräftig aufzustellen, dass beschlossene Projekte auch zeitnah umgesetzt werden. Aufgrund mangelnder Kapazitäten und Effizienzen innerhalb der Verwaltung bleiben immer mehr Gelder liegen, Schulen werden nicht saniert oder Radwege nicht instandgesetzt. Der neue Eigenbetrieb GMMG soll hier deutliche Verbesserungen bringen. Wir wollen die Dynamik Mönchengladbachs weiter beflügeln“, so der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Mönchengladbach, Felix Heinrichs, in seiner Haushaltsrede für das Jahr 2018.



SPD stellt sich interkommunal auf – Fraktion für Zweckverbandsversammlung Tagebaufolge(n)landschaft Garzweiler gegründet

8.12.2017 :: Am 08. Dezember konstituiert sich die Zweckverbandsversammlung des Zweckverbandes „Tagebaufolge(n)landschaft Garzweiler“ im Haus Erholung in Mönchengladbach. In dieser Versammlung sind kommunale Vertreter der Gemeinden Mönchengladbach, Erkelenz, Jüchen und Titz vertreten, welche sich in den entsprechenden Fraktionen zusammenschließen. Am 06. Dezember hat sich daher die SPD-Fraktion für die Zweckverbandsversammlung gegründet. Sie besteht aus insgesamt 14 Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten aus den vier Gemeinden. Der Fraktionsvorstand besteht aus Christoph Nießen (Fraktionsvorsitzender), Ferdinand Kehren (stellvertretender Vorsitzender) und Hans-Josef Schneider (stellvertretender Vorsitzender).

„Die interkommunale Zusammenarbeit ist besonders bei einem Thema dieser Tragweite unabdingbar für einen erfolgreichen Umgang mit den Herausforderungen um die Folgelandschaften rund um den Braunkohletagebau. Ich freue mich daher besonders, dass wir nun als Fraktion gebündelt unsere Forderungen stellen können“, erläutert der frisch gewählte Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion Christoph Nießen.

Felix Heinrichs, Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Mönchengladbach, ergänzt: „Für Mönchengladbach stellt die Gründung des Zweckverbandes den nächsten logischen Schritt dar. Nachdem wir seit Jahrzehnten gegen den Braunkohleabbau gekämpft haben, müssen wir die immer näher rückende Zeit nach dem Tagebau planen. Diese Planung kann nur interkommunal gelingen. Noch in hundert Jahren werden die jetzt angestoßenen Projekte und Maßnahmen wirken. Besonders freut es uns natürlich, dass mit Christoph Nießen ein junges Ratsmitglied aus Mönchengladbach die SPD-Fraktion in der Zweckverbandsversammlung anführt. Als umweltpolitischer Sprecher kennt er die Thematik genau.“


Wichtiger Meilenstein für einen zukunftsfähigen Nahverkehr: Stadt veröffentlicht Vorabbekanntmachung zur Direktvergabe

1.12.2017 :: 2019 läuft die aktuelle Betrauung der NEW mit dem Busverkehr in Mönchengladbach aus. Bis dahin muss eine neue Vergabe rechtssicher erfolgen. Gemäß der neuen EU-Verordnung und nationalem Recht müssen Kommunen den Nahverkehr grundsätzlich öffentlich ausschreiben, wenn sie die Leistung nicht direkt an ein kommunales Unternehmen vergeben können (die so genannte Direktvergabe). Jetzt legt die Verwaltung die Vorabbekanntmachung den städtischen Gremien zur Beschlussfassung vor, um das eigentliche Vergabeverfahren anzustoßen. Sollten keine Widersprüche eingehen, kann die Stadt Mitte 2019 die NEW für weitere zehn Jahre beauftragen.

„Mit der Vorabbekanntmachung wird es langsam ernst. Nachdem wir über Jahre hinweg die notwendigen Vorbereitungen getroffen haben, um die NEW auch über 2019 hinaus mit dem Busverkehr zu beauftragen, geht es jetzt in die entscheidende Phase. Für uns ist es wichtig, den Bürgerinnen und Bürgern einen verlässlichen und qualitativen Busverkehr zu bieten. Gleichzeitig wollen wir die Arbeitsplätze der Busfahrerinnen und Busfahrer bei der NEW sichern. Wer in Mönchengladbach Bus fährt, muss nach Tarifvertrag bezahlt werden. Wir wollen keine Dumpinglöhne und keine schlechten Arbeitsbedingungen! Ich freue mich, dass es gemeinsam mit der Stadtverwaltung, der Kommunalpolitik, der Geschäftsführung und den Beschäftigten der NEW sowie den Kolleginnen und Kollegen im Aufsichtsrat gelungen ist, viele Steine aus dem Weg zu räumen“, erklärt Felix Heinrichs, SPD-Fraktionsvorsitzender und gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzender der NEW mobil und aktiv Mönchengladbach GmbH.

„Schon Ende 2014 haben wir den Antrag in den Rat eingebracht, die Nahverkehrsleistung an unser kommunales Unternehmen, die NEW mobil und aktiv Mönchengladbach GmbH, zu vergeben. Seit drei Jahren arbeiten wir intensiv daran, die Vergabe rechtssicher und im Interesse der Bevölkerung zu gestalten. Das neue Buslinienkonzept und der Nahverkehrsplan waren die notwendigen Schritte, um zu einer Direktvergabe zu kommen. Für die SPD ist klar: Wir wollen einen qualitativ hochwertigen und flächendeckenden öffentlichen Personennahverkehr in Mönchengladbach sichern und weiterentwickeln! Im laufenden Verfahren werden wir dabei immer wieder genau hinschauen, wo sich Veränderungsbedarf ergibt. Wenn mehr Menschen auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen sollen, müssen wir den Nahverkehr auch attraktiv gestalten“, so Thomas Fegers, planungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.


Landesregierung greift den Kommunen in die Tasche: Erhöhung der Krankenhausumlage trifft Mönchengladbach mit 1,45 Mio. Euro

30.11.2017 :: 1,45 Mio. Euro muss die Stadt Mönchengladbach mehr an das Land zahlen, um sich an den insgesamt 250 Mio. Euro zu beteiligen, die mehr für Krankenhausinvestitionen zur Verfügung stehen sollen. Zu diesem Ergebnis kommt die Kämmerei in der jüngst veröffentlichten Beschlussvorlage. 2017 wird damit der Haushalt erheblich zusätzlich belastet.

Felix Heinrichs, SPD-Fraktionsvorsitzender erklärt dazu: „Die Änderung im Nachtragshaushalt des Landes trifft uns voll. Selbst wenn wir 2017 noch keinen ausgeglichenen Haushalt vorlegen müssen, ist die Erhöhung der Krankenhausumlage durch die kalte Küche ein harter Griff in die kommunalen Kassen. Die Landesregierung aus CDU und FDP will ihre Wahlversprechen trotz sprudelnder Steuereinnahmen offensichtlich mit erheblicher finanzieller Beteiligung der Kommunen finanzieren. Das ist ein klarer Bruch mit der Politik der SPD geführten Landesregierung der letzten Jahre.“

„Investitionen in die Krankenhausinfrastruktur sind zweifellos richtig. Verantwortliche Landespolitik sieht an dieser Stelle jedoch anders aus. Natürlich müssen sich die Kommunen auch an der Krankenhausfinanzierung beteiligen. Allerdings hat die Beteiligung auch Grenzen. Erst recht, wenn die Kommunen über einen Nachtragshaushalt verpflichtet werden und damit kurzfristig eine zusätzliche, unvorhergesehene Belastung verkraften müssen. Sollte dieses Beispiel Schule machen und in Zukunft noch mehr ungeplante Kostenbeteiligungen auf Mönchengladbach zukommen, ist der angestrebte Haushaltsausgleich 2018 in Gefahr. Der Vorgang zeigt deutlich: Die neue Landesregierung hat keinen Plan, was sie tut und wie sie es finanzieren soll. Das Gehampel um das Sozialticket hat doch gezeigt, wie wenig offensichtlich die linke Hand weiß, was die rechte Hand tut“, so der Mönchengladbacher Landtagsabgeordnete Hans-Willi Körfges.


Landesregierung will Sozialticket abschaffen: „Ein Angriff auf die Teilhabechancen!“

24.11.2017 :: Jetzt ist es offiziell. Nachdem wochenlang spekuliert wurde, gab der Landesverkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) am Donnerstag bekannt, dass die CDU/FDP-Landesregierung das Sozialticket tatsächlich bis 2020 auslaufen lassen will. Die Mittel sollen in den Ausbau von Straßen fließen.

Dazu erklärt Hans-Willi Körfges, Mönchengladbacher SPD-Landtagsabgeordneter: „Das ist ein Skandal! Das Sozialticket ist die Chance für gut zwei Millionen Menschen in NRW, subventioniert den Nahverkehr nutzen zu können. 2011 haben wir das Sozialticket eingeführt und zuletzt als Land mit 40 Mio. Euro pro Jahr unterstützt. Das Sozialticket bedeutet Teilhabe durch Mobilität für alle Menschen in NRW und nicht nur für diejenigen, die es sich leisten können. Hier zeigt die neue Landesregierung ihr altes Gesicht, das wir schon aus den Jahren 2005 bis 2010 kennen. Besonders skandalös ist der Kommentar von Minister Wüst, man wolle das Geld lieber in den Straßenbau stecken. Hier werden das Recht auf Mobilität von Menschen und das Asphaltieren von Straßen gegeneinander aufgewogen. Als SPD sagen wir ganz klar: Finger weg vom Sozialticket!“

„In Mönchengladbach verkauft MöBus jeden Monat rund 5.000 Sozialtickets. Mobilität ist heute mehr denn je ein Schlüssel zur Teilhabe. Vor allem Geringverdiener, die mit dem Bus zur Arbeit müssen, werden durch die Abschaffung des Sozialtickets hart getroffen. Gerade jetzt, wo wir immer mehr über umweltfreundliche Verkehrsarten sprechen, macht die Landesregierung einen dicken Strich durch die Rechnung. Die Preise für den öffentlichen Nahverkehr sind in den letzten Jahren weiter gestiegen, weil Personal- und Materialkosten immer teurer werden. Ein reguläres Ticket wird für die bisherigen Nutzer des Sozialtickets kaum bezahlbar sein, da sie hauptsächlich oder zumindest teilweise auf Sozialleistungen angewiesen sind. Damit werden diese Menschen vom öffentlichen Leben wieder ein Stück mehr abgeschnitten. Der Hinweis der Landesregierung, die Kommunen oder die Verkehrsverbünde könnten das Ticket ja auf eigene Rechnung weiterfinanzieren, ist dreist und unverschämt. Auch das Verkehrsministerium sollte wissen, in welcher finanziellen Lage die Kommunen im Land sind. Ohne Not löst Schwarz/Gelb einen sozialpolitischen Konflikt aus“, so der Mönchengladbacher SPD-Fraktionsvorsitzende Felix Heinrichs.


„Wir wollen Jugendliche direkt und unkompliziert beteiligen“ – CDU und SPD bringen Antrag zu Jugendpartizipation voran

23.11.2017 :: Mit einem gemeinsamen Antrag wollen CDU-Fraktion und SPD-Fraktion Jugendliche stärker in politischen Prozessen einbinden und beteiligen. Hierzu soll die Verwaltung eine Konzeption erarbeiten, die auf bestehende Strukturen aufbaut.

SPD-Fraktionsvorsitzender Felix Heinrichs: „Wir zielen darauf ab, Jugendliche stärker zu informieren, zu motivieren und im Ergebnis auch aktiv zu beteiligen. Schon Mitte des Jahres haben wir uns mit unseren Kollegen aus Aachen unterhalten, die seit vielen Jahren erfolgreich unterwegs sind. Wir wollen keine neue, parallele Struktur aufbauen sondern bereits funktionierende Angebote von Jugendlichen stärken und ausbauen. Dies kann über projektbezogene Beteiligungsformate bis hin zur Einbindung von Jugendlichen in Ratsausschüsse erfolgen. Wir nehmen das Thema ernst und fordern die konkrete Bereitstellung von Personalressourcen, damit auch die Umsetzung sichergestellt ist. Die Aachener haben positive Erfahrungen mit jungen Menschen gemacht, die ein freiwilliges soziales Jahr im politischen Leben genutzt haben, um sich in dem Projekt Jugendbeteiligung zu engagieren.“

Dr. Hans Peter Schlegelmilch, CDU-Fraktionsvorsitzender betont: „Gerade im Vorfeld von Wahlen kommt es auf eine altersgerechte Ansprache an. Die Konzeption soll Möglichkeiten für die Schaffung eines Dialoges benennen, der hierbei auch die vorhandenen Strukturen von Schülervertretungen und Stadtjugendring vernetzt und unterstützt. Wir wollen junge Menschen direkt und unbürokratisch ansprechen. Von der Idee, Beiräte für bestimmte Gruppen einzurichten, halten wir wenig. Beteiligung muss dort stattfinden, wo die Entscheidungen fallen und nicht in Planspielen.“

Auf Initiative des Jugendzentrums Westend hat eine Gruppe von Jugendlichen bereits Vorschläge für Mönchengladbach erarbeitet und den beiden Fraktionsvorsitzenden vorgestellt. „Den jungen Menschen, die teils Schüler, teils auch schon Auszubildende oder Studierende sind, geht es vor allem darum, durch neue Möglichkeiten mehr Beteiligung zu wecken. Identität und eine enge Verbindung zur Stadt wachsen, wenn junge Menschen an Entscheidungen selbst beteiligt sind Das Beispiel Aachen zeigt, dass es dafür aber auch einer professionellen Unterstützung durch die Stadt bedarf. Mit unserem Antrag wollen wir erreichen, dass das Thema auf die Tagesordnung von Politik und Verwaltung kommt und die bereits engagierten Jugendlichen ein Forum bekommen“, so Heinrichs und Schlegelmilch weiter.
Weitere Infos auch: https://www.staedteregion-aachen.de



CDU und SPD wollen Antworten zum Buslinienkonzept

22.11.2017 :: Das neue Linienkonzept wurde im September 2016 im Szenario 2 und moderatem Ausbau des ÖPNV-Angebots bis 2019 mit sehr breiter Mehrheit im Rat beschlossen. Schrittweise wurden bereits Verbesserungen, aber auch wenige Kürzungen im Angebot, durchgeführt.
Mit dem Fahrplanwechsel im Juli und dem Schuljahresbeginn wurden Probleme in der Umsetzung des neuen Linienkonzepts sichtbar. CDU und SPD wollen daher bis zum Frühjahr 2018 einen Erfahrungs- und Sachstandsbericht zur Umsetzung des Linienkonzepts und spätestens bis zum nächsten Fahrplanwechsel mögliche Verbesserungen beauftragen.

Annette Bonin, planungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion: „Unmittelbar nach dem Fahrplanwechsel und mit dem Schulbeginn wurden Beschwerden zur Umsetzung des neuen Fahrplanes berichtet. So gibt es z.B. Abstimmungsprobleme zwischen dem Fahrplan und den Unterrichtszeiten an den Schulen. Auch gibt es Verbesserungsvorschläge zu Linienführungen. Hierüber möchten wir anhand konkreter Fakten im Planungs- und Bauausschuss lösungsorientiert sprechen.“

Das neue Linienkonzept ist Bestandteil des Nahverkehrsplans und eine wichtige Grundlage zur angestrebten Direktvergabe an die NEW. Mit der ersten Umsetzungsphase wurden bereits in vielen Bereichen Verbesserungen im Busnetz durchgeführt. Hierzu gehören unter anderem die Angebotsverdichtung auf nachgefragten Achsen, die moderate Anpassung des Schnellbusangebots, die Ausweitung der Bedienungszeiträume, die verbesserte Verknüpfung von Bus/Bahn und die verbesserte Erschließung von Einzelzielen (z.B. 019 Krankenhäuser). Für die Umsetzung wurden zur Gegenfinanzierung auch im Hinblick auf die Sparvorgaben des Haushaltssanierungsplans an anderer Stelle Angebote nach gutachterlicher Empfehlung (Linien 024 und 026) wegen der geringeren Nachfrage gekürzt.

Thomas Fegers, planungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: „Über die Verbessrungen wird in der Öffentlichkeit nicht gesprochen. Trotzdem macht es im Hinblick auf die Beschwerden Sinn über die Umsetzung des neuen Linienkonzeptes anhand von konkreten Fakten zu sprechen. Zugleich sollen bereits noch vor dem im Sommer 2018 anstehenden Fahrplanwechsel mögliche Verbesserungen gerade für den Schülerverkehr gesucht werden. Diese sollen kurzfristig mit organisatorischen Schritten sowie den vorhandenen Kapazitäten bei der NEW erreicht werden.“



Haushalt 2018: „Wir schaffen den Ausgleich und investieren in die Zukunft unserer Stadt!“

21.11.2017 :: Der Haushaltsausgleich 2018 kommt. Darin sind sich die Mehrheitsfraktionen von CDU und SPD im Rat einig. Damit tritt die Stadt Mönchengladbach nach 25 Jahren wieder in eine Phase der finanziellen Selbständigkeit ein. Zuletzt konnte 1993 ein Haushaltsausgleich dargestellt werden.

Dr. Hans Peter Schlegelmilch, Vorsitzender der CDU-Fraktion, erklärt dazu: „Als CDU-Fraktion freuen wir uns selbstverständlich über den Haushaltsausgleich. Allerdings ist er kein Grund, sich auszuruhen. Wir haben mit der Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt die Weichen für die Zukunft unserer Stadt gestellt und eine Vielzahl von wichtigen Projekten auf die Gleise gehoben. In den kommenden Jahren muss es darum gehen, alle Kräfte in der Verwaltung zu bündeln, um die PS auf die Straße zu bringen. Wir brauchen jetzt Kräne statt weiterer Pläne. Beim Rathaus-Neubau in Rheydt, beim Campuspark in der neuen Mitte, beim Maria-Hilf- und Reme-Gelände, bei der City Ost ertönen demnächst die Startschüsse. Zahlreiche weitere Projekte stehen kurz vor der Realisierung. Das von uns geforderte strategische Wachstumscontrolling wird derzeit ins Werk gesetzt. Nur durch qualitatives Wachstum sichern wir uns auch für die Zukunft finanzielle Spielräume und bewahren uns als Stadt die Entscheidungshoheit.“

„Im Ergebnis kommen wir zu dem Schluss, dass Mönchengladbach die Trendwende geschafft hat. Die neue Handlungsfreiheit, die uns der Stärkungspakt Stadtfinanzen gebracht hat, wollen wir sinnvoll und behutsam nutzen. Nur, wenn wir dauerhaft unsere Strukturen effizient und kostensparend aufstellen, können wir auch ohne zusätzliche Hilfen auskommen. Die finanzielle Selbstbestimmung ist unser Ziel, um vor Ort eigene Entscheidungen treffen zu können. Wir müssen die Freiheit haben, Investitionen zu tätigen und Geld da auszugeben, wo wir es für richtig und notwendig erachten. Und wir müssen es jetzt schaffen, die vielen Projekte wie beispielsweise die Sanierung von Schulen auch tatsächlich zu realisieren. Dafür brauchen wir teilweise mehr Mitarbeiter und vor allem eine engere Verzahnung zwischen den Verwaltungseinheiten und externen Planungsbüros“, betont Felix Heinrichs, SPD-Fraktionsvorsitzender.

Schlegelmilch und Heinrichs weiter: „Wir haben uns in dem vorliegenden Haushaltsantrag auf wenige Veränderungen beschränkt. Nachdem die Verwaltung bereits wichtige Projekte wie beispielsweise den Ausbau der Kita-Betreuung, die Sanierung von Feuerwachen und die Weiterfinanzierung des Theaters in ihren Entwurf aufgenommen hat, müssen wir nur noch an wenigen Stellschrauben drehen. Die Diskussion um Spielplätze hat gezeigt, dass wir mittelfristig mehr Geld brauchen, um die Spielplätze, die dauerhaft Bestand haben sollen, attraktiv zu gestalten. Nachdem wir zwei Jahre lang die Mittel für die Sanierung des städtischen Wohnungsbestandes auf eine Million Euro aufgestockt haben, wollen wir auch in den nächsten Jahren für sinkende Energiekosten und mehr Barrierefreiheit sorgen. Im Sozialbereich wollen wir die Arbeit der offenen Kinder- und Jugendarbeit dauerhaft sichern und die Qualität im Ganztag an Grundschulen stärken. Insgesamt bedarf es in der Verwaltung mehr Mittel für Fort- und Weiterbildungen, um als Arbeitgeber dauerhaft attraktiv zu sein. Als weiteren Punkt haben wir 300.000 Euro pro Jahr für die Neupflanzung von Straßenbäumen durch mags aufgenommen, um nachhaltig zu einem besseren Stadtklima beizutragen. Nicht zuletzt ist es uns wichtig, mehr Fördermittel für Mönchengladbach zu akquirieren. Immer mehr Förderprogramme von Land, Bund und Europäischer Union werden an uns herangetragen. Wir wollen sicherstellen, dass wir die kommunalen Eigenanteile auch zügig bereitstellen können, damit uns Fördergelder nicht entgehen. Wir können stolz festhalten: Wir schaffen den Ausgleich und investieren in die Zukunft unserer Stadt!“



Volker Küppers neuer Vorsitzender im Anstaltsbeirat

15.11.2017 :: Im Sommer des Jahres 2017 wurde Volker Küppers (SPD) einstimmig durch den Rat der Stadt Mönchengladbach in den Anstaltsbeirat der Justizvollzugsanstalt Willich I entsandt. Dies wurde erneut nötig, da die Zweiganstalt Mönchengladbach wieder in Betrieb genommen wurde. Der SPD-Fraktionsvorsitzende in der BV-Ost, Volker Küppers, hat diese Aufgabe bereits viele Jahre wahrgenommen und wird für sein Engagement in der JVA sehr geschätzt. Nach der Landtagswahl musste nun ein neues Gremium gewählt werden, da die fünfjährige Amtsdauer des Beirates der Wahlperiode des Landtags entspricht. Bei dieser Wahl wurde Volker Küppers einstimmig zum Vorsitzenden das Anstaltsbeirats der JVA Willich I gewählt. Küppers bringt viel Erfahrung für die wichtige Arbeit des Beirats in der Mitwirkung beim Vollzug, bei Problemen der Bediensteten und in der Betreuung der Inhaftierten mit.


Verkehrsverbund plant S-Bahn von Köln nach Mönchengladbach

6.10.2017 :: 05.10.2017 (cdu/spd) – Im vergangenen Jahr haben sich CDU und SPD dafür stark gemacht, die Machbarkeitsstudie der geplanten S-Bahn-Verbindung Köln-Grevenbroich um die Haltepunkte Rheydt und Mönchengladbach Hauptbahnhof zu erweitern. Bereits in diesem Sitzungszug des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) trägt die Intervention der GroKo Früchte: Mit einem gemeinsamen Letter of Intent zwischen dem Nahverkehr Rheinland (NVR) und dem VRR soll die S-Bahn-Verlängerung von Köln Hauptbahnhof bis Mönchengladbach Hauptbahnhof jetzt festgeschrieben werden. „Geplant ist vor diesem Hintergrund nun ebenfalls der zweigleisige Ausbau der Strecke zwi-schen Rheydt Hauptbahnhof und dem Haltepunkt Rheydt-Odenkirchen, dessen Bahnsteig erhöht wird“, berichtet Friedhelm Stevens, CDU-Ratsherr und VRR-Verwaltungsratsmitglied. „Ich freue mich, dass unsere Bemühungen so schnell mit konkreten Fortschritten belohnt werden.“
Und noch eine weitere gute Nachricht können die Planungspolitiker verkünden: Die Deutsche Bahn hat nach intensiven Abstimmungs- und Prüfprozessen einen neuen Haltepunkt Mönchengladbach-Hochschule in ihre Stationsoffensive aufgenommen. „Im Zuge dieser Pläne sollte nun auch die Einrichtung weiterer für die Stadt wichtiger S-Bahn-Haltestellen geprüft werden. Etwa am Regiopark, der stark wächst und großes Potenzial in der Nachfrage bietet, oder im Bereich Geistenbeck/Mülfort“, betont Henning Haupts, SPD-Ratsherr und VRR-Verwaltungsratsmitglied.
Weitere Gespräche zwischen Deutscher Bahn, dem Verkehrsministerium des Landes NRW und NVR/VRR sollen die Projekte nun konkretisieren. Für die S-Bahn-Verlängerung beläuft sich eine erste Kostenschätzung auf ein Investitionsvolumen von knapp 70 Millionen Euro, das aus Fördermitteln von Bund und Land mit gedeckt werden soll. Angesichts der umfangreichen Infrastrukturmaßnahmen wie etwa dem Bau neuer S-Bahn-Haltepunkte in Köln und Grevenbroich soll die Strecke spätestens im Dezember 2028 den Betrieb aufnehmen.


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