Folgen Sie uns auf Twitter Unsere Facebook-Seite



SPD-Fraktion in Mönchengladbach

SPD-Ratsfraktion Mönchengladbach

Nachrichten

A A A

Barrierefreiheit in der Kaiser-Friedrich-Halle: Es sind dauerhafte Lösungen zu erarbeiten

26.9.2018 :: „Zurzeit finden Arbeiten an der Ent- und Belüftung der Kaiser-Friedrich-Halle sowie in der Küche statt. Das hat erst einmal nichts mit den öffentlich zugänglichen Bereichen zu tun. Daher sollten diese Arbeiten auch schnell fortgeführt werden, damit die Halle nicht ewig geschlossen bleiben muss. Seitdem allerdings klar ist, dass die Halle saniert werden soll, haben wir uns auch mit dem Thema Barrierefreiheit beschäftigt. Die Vorschläge des Gebäudemanagements, die jetzt schnell umsetzbar sind, sollen aber schon in Angriff genommen werden. Ein Plattformlift im Eingangsbereich, eine verständlichere Beschilderung und Markierung sowie Arbeiten im Außengelände sind auf jeden Fall sinnvoll“, erklärt die planungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Annette Bonin.

Thomas Fegers, planungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: „Anfang des 20. Jahrhunderts hat man sich über Barrierefreiheit noch keine Gedanken gemacht. Daher ist es immer eine Herausforderung, alte Gebäude auf Stand zu bringen und für alle Menschen zugänglich zu gestalten. Das darf uns aber heute nicht davon abhalten, machbare Verbesserungen auch anzugehen. Barrierefreiheit hilft nicht nur Menschen im Rollstuhl, sondern auch Eltern mit Kinderwagen und vielen anderen, die Probleme haben, Treppen zu steigen. Dafür müssen aber genaue Planungen angestellt werden, um die Statik und die Bausubstanz des Gebäudes sowie den Denkmalschutz zu berücksichtigen. Eine Umsetzung zum jetzigen Stadium ist nicht möglich sondern muss separat betrachtet und beschlossen werden. Unabhängig hiervon wollen wir aber die vorgeschlagenen Ad-hoc Maßnahmen jetzt anpacken.“

Auf einstimmigen Beschluss des Planungs- und Bauausschusses soll die MGMG als Betreiber der Halle das Thema erneut beraten und die Verwaltung mit der Untersuchung von baulichen Alternativen für eine weitergehende Barrierefreiheit in der Kaiser-Friedrich-Halle beauftragen. Ziel dieser Beauftragung ist eine genaue beschlussfähige Übersicht der möglichen baulichen Maßnahmen nebst Kostenaufstellung.

Annette Bonin und Thomas Fegers machen deutlich: „Es handelt sich dann um ein völlig neues Bauprojekt, das diskutiert und mit eigenen Finanzmitteln hinterlegt werden muss.“

Weitere Nachrichten