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SPD-Fraktion begrüßt erste Studie zum Busbahnhof am Europaplatz und will eine sachliche Diskussion

20.2.2020 :: Die SPD-Fraktion hat klare Vorgaben für den neuen Busbahnhof: „Barrierefreiheit, Übersichtlichkeit, Sperrung für den PKW-Verkehr und moderne Infrastruktur sind unsere wichtigsten Bausteine für einen neuen ZOB. Das im Planungs- und Bauausschuss vorgestellte erste Machbarkeitskonzept (siehe weitere Informationen) eines Fachplaners hat gezeigt, dass auch auf einer kleineren Fläche ein leistungsfähiger Busbahnhof entstehen kann. Natürlich wird es dann Veränderungen im Betriebsablauf geben, und viele Menschen müssen sich neu orientieren. Aber wer Veränderungen will, darf nicht stehen bleiben.“

Während zurzeit weiter an den konkreten Plänen gearbeitet wird, planen Stadtverwaltung und NEW die Übergangszeit. Während der Bauphase der 19 Häuser und des neuen ZOB müssen die Busse ausweichen. Vorgeschlagen ist eine Verlagerung auf die Hindenburg- und die Goebenstraße. In den nächsten Wochen und Monaten stehen die Beratungen mit Fachverbänden wie beispielsweise von Menschen mit Behinderungen und der Inklusionsbeauftragten an. Auch der Fördergeber VRR ist einbezogen. Angedacht ist zum Beispiel auch, Teile der bisherigen Stahlkonstruktion im Sinne von Cradle to Cradle wieder zu verwenden.

„Ich verstehe natürlich, dass viele Menschen sehr kritisch auf die Pläne schauen. Immerhin will jeder schnell von A nach B kommen und nicht erst lange suchen müssen, wo der nächste Bus steht“, sagt Heinrichs. Er wirbt aber dafür, das Projekt als Chance zu sehen: „Auf der Grundlage der jetzigen Erkenntnisse wollen wir mit den Menschen in der Stadt ins Gespräch kommen. Wir wollen Meinungen einholen und zu einer Entscheidung kommen. Einfach alles so zu lassen wie es ist, will in Mönchengladbach aber doch wirklich keiner. Was denken wohl Besucher der Stadt, die aus dem Hauptbahnhof kommen, wenn der erste Blick in Richtung Ruine Haus Westland sowie Europaplatz geht, der in seiner massiven baulichen Unübersichtlichkeit einen geradezu erschlägt? Das ist doch wirklich keine Visitenkarte für unsere Stadt“, macht Felix Heinrichs klar.

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