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Neuer Eigenbetrieb Gebäudemanagement nimmt Fahrt auf

24.1.2018 :: Die Tagesordnung des Planungs- und Bauausschusses macht deutlich: Die Themen Investition und Sanierung an städtischen Gebäuden rücken in den Fokus.

Durch die Gründung des neuen Eigenbetriebes GMMG fungiert der Bauausschuss jetzt auch als Betriebsausschuss für alle städtischen Bauprojekte. Anders als in der Vergangenheit werden nun die einzelnen Planungen nach dem politischen Beschluss nicht erst wieder zur Vergabe an die Baufirmen vorgelegt, sondern auch in den verschiedenen Planungsschritten öffentlich vorgestellt und diskutiert.

Annette Bonin, planungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion: "Nachdem wir die Verwaltung bei der Ausarbeitung der Satzung begleitet haben erwarten wir nun vom neuen Eigenbetrieb mehr Transparenz und Information über den Bearbeitungsstand und den Fortschritt der städtischen Bauvorhaben. Durch die Vorstellung im Betriebsausschuss können frühzeitig Funktion, alternative Planungen, Gestaltung und die Wirtschaftlichkeit vom Fachausschuss diskutiert werden."

Die Gebäudemanagement Mönchengladbach (GMMG) kann als eigenbetriebsähnlichen Einrichtung mit dem im ersten Wirtschaftsplan bereitgestellten Volumen von rd. 50 Mio. € die anstehenden Aufgaben freier und effektiver bewältigen. Bislang unbesetzte Stellen zur Bewältigung des Investitions- und Sanierungsstaus an städtischen Gebäuden können jetzt schneller besetzt werden. Insgesamt hat die neue GMMG zusammen mit der bislang bestandenen Gebäudereinigung (GSM) 248 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen

Thomas Fegers, planungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: „Auch wenn der erste Punkt zur Errichtung eines erweiterten Ersatzbaus der Kita Hülserkamp noch nichts Besonderes ist. Aber in Zukunft sollen Planung und Bau von städtischen Gebäuden schneller und auf Grundlage aussagekräftiger Grundlagenermittlung zu Kosten und Zeitplan erfolgen. Die vielen investiven Fördermaßnahmen wie Gute Schule 2020 machten eine Optimierung der Strukturen unabhängig von den bisherigen verwaltungsinternen Entscheidungswegen notwendig. Zugleich kann die Vergabequote und Vergabequalität erhöht werden.“

Die Fraktionen von CDU und SPD sind überzeugt, dass die neue Betriebsstruktur den städtischen Gebäudebestand und den Neubau effizienter umsetzen kann. Die interne Organisation muss mehr am Projekt ausgerichtet und wenn erforderlich auch durch externe Fachleute unterstützt werden. Zugleich besteht durch die gewählte Rechtsform des Eigenbetriebs immer eine transparente politische und öffentliche Begleitung der Projekte.



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