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SPD besucht Kreishandwerkerschaft: „Mönchengladbach kann auf sein Handwerk stolz sein!“

21.3.2018 :: Wie sehen moderne Ausbildungswerkstätten aus? Wie gewinnt man junge Menschen für eine qualifizierte Ausbildung? Ist der Fachkräftemangel noch abzuwenden? Über diese und andere Fragen diskutierten die Mitglieder der SPD-Fraktion und weitere interessierte Gäste gemeinsam mit dem Kreishandwerksmeister Frank Mund und der Geschäftsführerin des Jugendförderungswerks Elisabeth Hollenbeck im Rahmen einer Veranstaltung der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK). Besonders spannend war die Besichtigung der Ausbildungswerkstätten im Gebäude am Platz des Handwerks.

„2014 haben wir den neuen Standort der Kreishandwerkerschaft eröffnet. Für insgesamt 19 Millionen Euro, davon13 Millionen Euro Fördergelder, ist ein markantes Gebäude entstanden, das modernen Anforderungen entspricht und mit seiner Gestaltung das Gesicht der Stadt prägt. Optimale Bedingungen sind unerlässlich für eine qualifizierte Ausbildung. Das Handwerk befindet sich im Umbruch. Immer weniger Jugendliche finden den direkten Weg zu uns, obwohl es im Handwerk immense Chancen und Sicherheiten gibt. Der Fachkräftemangel schlägt schon heute durch. Es ist mittlerweile schwierig, gute Mitarbeiter oder gar Nachfolger für Selbständige zu finden. Wir werden alle noch erleben, dass eine Handwerkerstunde quasi unbezahlbar sein wird, weil es immer weniger qualifizierte Fachleute geben wird“, erklärt Frank Mund, Kreishandwerksmeister.

„Die Kreishandwerkerschaft steht für Qualität und Innovation. In den Werkstätten lernen junge Menschen an modernsten Maschinen und bei qualifizierten Meistern. Gerade das Jugendförderungswerk leistet eine wichtige Arbeit. Hier bekommen all jene eine Chance auf eine qualifizierte Ausbildung und damit auch einen guten Job, die sonst durchs Raster fallen. Das Alter oder die Vorbildung spielen hier eine untergeordnete Rolle. Eine enge Begleitung durch Meister, Sozialarbeiter, Psychologen und Stützlehrer bieten ein aktivierendes Umfeld. Die Hälfte der Teilnehmer an den Maßnahmen sind Frauen und auch viele Geflüchtete finden so einen Weg in die Ausbildung“, freut sich der Vorsitzende der SPD-Fraktion Felix Heinrichs

„Mönchengladbach kann auf sein Handwerk stolz sein! Das Handwerk bietet verlässliche Perspektiven für die Mönchengladbacher Jugend. Zukunftsthemen wie Elektromobilität oder smarte Systeme sind auf qualifizierte Handwerker angewiesen. In den Werkstätten der Kreishandwerkerschaft lernen die Auszubildenden an modernen Anlagen und können im KFZ-Bereich beispielsweise an Elektroautos arbeiten. Viele Betriebe in Mönchengladbach schätzen diese Ausbildungsmöglichkeiten. Heute ist es wichtiger denn je, die Auszubildenden gut zu begleiten und damit langfristig zu binden. Wenn Betriebe den aktuellen Umbruchprozess mitgestalten und nicht verpassen wollen, müssen sie auch auf eine gute Ausbildung setzen“, so Heinrichs weiter.



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