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Mönchengladbach bekommt endlich ein neues Mobilitätskonzept

30.11.2018 :: Wenn es um das Straßennetz geht wird das wichtige Thema Mobilität in Mönchengladbach immer noch auf Grundlage des Generalverkehrsplans aus 1981 entschieden obwohl wir nach diesem Konzept zu viele Hauptverkehrsstraßen in der Stadt haben. Das Straßennetz war sehr engmaschig und weitestgehend mit Durchfahrtsstraßen durchsetzt ohne Rücksicht auf Anwohner und Quartiere.

Thomas Fegers, planungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: „Damit ist jetzt endgültig Schluss und wir schlagen ein neues Kapitel für eine moderne Mobilitätspolitik in Mönchengladbach auf. Bislang sind alle Entscheidungen zum neuen Vorrangstraßennetz politisch gescheitert, Verkehrspolitischer Stillstand war gestern und wir können uns endlich der Mobilität der Zukunft zuwenden.“

Die Verwaltung hat mit einem Gutachter eine zeitgemäße Grundlage zum neuen Straßennetz erarbeitet, die eine stärkere Differenzierung des Netzes vorsieht und eine Klassifizierung von Hauptverkehrsstraße bis zur Quartiersstraße einführt.
CDU und SPD haben diese Grundlagen unter breiter Beteiligung der der Fachgremien und Bezirksvertretungen diskutiert. Die Ergebnisse wurden zugleich mit Verwaltung und Gutachter erörtert. Als Ergebnis wollen CDU und SPD ein zweistufiges Verfahren, damit viele gute Anregungen aus diesem Prozess nicht vergessen werden.
Im ersten konkreten Schritt werden Einstufungen von Straßen geändert. Im zweiten Ideenteil werden viele Hinweise für ein neues Arbeitsprogramm „Straßennetz Mönchengladbach“ mit auf dem Weg gebracht. Denn im bestehenden System können kleine Stellschrauben z.B. in Spurführungen und Knotenpunkte schon erhebliche Optimierungen erzielen.

Annette Bonin, planungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion: „Dieser offene Prozess stellte einerseits die örtliche Sachkunde und andererseits eine hohe Transparenz der Beratung sicher. Im Ergebnis war allen Beteiligten klar, dass die Verkehrspolitik in Mönchengladbach eine wesentliche Veränderung nötig hat.“

Im neuen Vorrangstraßennetz werden die aktuellen Vorgaben aus dem Lärmaktionsplan und dem Luftreinhalteplan berücksichtigt. Ziel ist eine klare Konzentration der Verkehrslast auf nur wenige Hauptverkehrsstraßen, die auch im LKW-Routenkonzept eine Rolle spielen. In den Quartieren können jetzt Tempo-30 Zonen zwischen den Sammelstraßen verbunden werden, die bislang durch unzählige Hauptverkehrsstraßen geteilt waren. Auf den untergeordneten Straßen können nun Radfahrer und Fußgänger mehr Raum bekommen. Für wirkungsvolle Umgehungsfunktionen wurden für die Ostumgehung Ruckes und die Spange Nordring zur Kaldenkirchener Straße Trassen für die Zukunft gesichert. Beispielhaft für eine Herabstufung von Straßenkategorien stehen die Dömgesstraße, Bereich Geneicken und die Konradstraße. Dadurch kann mehr Aufenthalts- und Lebensqualität in diesen Wohngebieten entstehen.

Annette Bonin und Thomas Fegers: „Wir müssen uns auf das jetzt vorhandene Straßennetz konzentrieren, dieses neu ordnen und auch in Ordnung halten. Auf den nun ausgewiesenen Hauptverkehrsstraßen muss der Verkehrsfluss durch signaltechnische Maßnahmen und durch Optimierung der Spurführungen sichergestellt werden. Das führt auch zu einer besseren Akzeptanz durch den/die Autofahrer/in den Routen des neuen Vorrangstraßennetzes zu folgen. Das neue Konzept und der von uns eingebrachte Änderungsantrag ist hierfür eine gute Grundlage und macht endlich den Weg für ein neues Mobilitätskonzept frei.“

Bildnachweis: Tim T. / photocase.de



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