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Seestadt ist eine riesige Chance für Mönchengladbach – warum dann nicht für eine Fraktion?

5.3.2020 :: Der Planungs- und Bauausschuss machte mit breiter Mehrheit den Weg für die nächsten Schritte zur Realisierung des Projekts Seestadt frei. Ziel ist eine finale Beschlussfassung im Sommer.

Thomas Fegers, planungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: „Das gesamte Projekt ist ein Meilenstein in der Revitalisierung einer riesigen Brachfläche direkt am Hauptbahnhof. Die ursprüngliche Idee von spekulativem Bürobau verwandelte sich in Wohnungsbau mit rund 2.000 Wohnungen. Davon 40 % im preisregulierten und damit bezahlbaren Wohnraum. Diese Festlegung war für die SPD eine wesentliche Grundforderung für ihre Zustimmung.“

Aber nicht nur im Wohnungsbau ist das Projekt eine Referenz für unsere Stadt. Die Themen Klimaschutz und Mobilität werden innovativ gelöst. So entsteht ein nahezu autofreier Stadtteil, der die zentrale Lage direkt am Hauptbahnhof für andere klimafreundliche Mobilitätsformen nutzt. Es entstehen Quartiersgaragen an nur wenigen Eckpunkten und das Quartier ist nur über drei Zufahrten erreichbar. Zugleich bleibt die Durchlässigkeit für den Radverkehr und für Fußgänger erhalten bzw. wird durch neue Radwegeverbindungen erweitert. Auch die weitläufigen Grünanlagen und der große See wirken positiv auf das Stadtklima nicht nur in der Seestadt. Der See wird eine kühlende Wirkung haben, da er eine genügende Tiefe und mit 13,7 % Anteil an der Gesamtfläche der Seestadt die notwendige Größe hat. Auch die Wärmegewinnung wird durch die Nutzung der Abwässer innovativ umgesetzt. Also viele Gründe, mit Ja abzustimmen.

Thomas Fegers: „Doch der Appell von Klaus Franken für den Investor Catella, dieses einmalige Projekt möglichst einstimmig zu beschließen, fand nur bei den Vertretern der Grünen kein Gehör. Obwohl die ausführlich begründeten Fakten gerade im Klimaschutz eine positive Zustimmung ermöglichen, haben ausgerechnet die Grünen das Projekt nun aus grundsätzlichen Gründen abgelehnt. Ist schon hilflos, wenn ihnen keine Argumente mehr einfallen. Auffällig ist, dass Dr. Boris Wolkowski als grüner OB-Kandidat im Ausschuss gefehlt hat, obwohl er Mitglied ist. Gerade jetzt bei den für die Stadt sehr wichtigen Themen wie Europaplatz und Seestadt bestand die Gelegenheit, Farbe zu bekennen und sich nicht zu verstecken.“



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