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SPD-Ratsfraktion Mönchengladbach

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Wohnungsmarkt: Wir stellen Weichen für wachsende Stadt

9.6.2017 :: Mit zwei Anträgen leiten CDU und SPD eine Neuausrichtung des städtischen Wohnungsmarktes ein. Nach Beschluss der Kooperationspartner sollen unter anderem beim Erwerb von städtischen Grundstücken noch kinderlose Paare jungen Familien gleichgestellt und besondere Wohnangebote etwa für junge Erwerbstätige sowie Verwaltungs- und Hochschulmitarbeiter entwickelt und beworben werden. Außerdem soll es möglich sein, für Teile von Baugebieten individuelle Kriterien zu definieren. Gleichzeitig soll auf der Grundlage jährlicher Bedarfsprognosen ein effizienter und bedarfsgenauer Fördermittel-Abruf sowohl im Neubau als auch insbesondere in der Bestandssanierung sichergestellt werden. Die Schwerpunkte der GroKo liegen hierbei auf der architektonischen Qualität, der städtebaulichen Einordnung von Vorhaben, ihrer energetischen Sanierung, im senioren- und barrierefreien Umbau sowie in einem besseren Angebot bei speziellen Wohnsegmenten, beispielsweise für kinderreiche Familien und Singlehaushalte.
Annette Bonin, planungspolitische Sprecherin CDU-Fraktion: „Mit der Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt verfolgen wir als Kooperation eine aktive Planungspolitik, um langfristige, strategische Ziele des qualitativen Wachstums zu erreichen. Derzeit erneuert sich unsere Stadt mit einer beispiellosen Dynamik und Energie. Dieser Trend kann nur durch ein bedarfsgerechtes Wohnungsangebot dauerhaft und auf hohem Niveau stabilisiert werden. Mönchengladbach muss ein Magnet sein für kluge, kreative Köpfe, die in unserer Region einen neuen Lebensmittelpunkt suchen. Als aufstrebende Großstadt müssen wir insbesondere jungen Familien, Gründern und Kreativen sowie gut ausgebildeten Neubürgern dauerhafte und vielversprechende Perspektiven der Lebensplanung eröffnen.“
Thomas Fegers, planungspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion: „Im Gegensatz zu anderen Städten können wir aktuell große städtische Flächen für den Wohnungsbau entwickeln und haben zugleich in Zukunft ein noch stärkeres städtisches Wohnungsbauunternehmen. Die direkte Kooperation zwischen Entwicklung und Wohnungsbau in gemeinsamer städtischer Hand ist hierbei ein wichtiger Baustein für ein ausgewogenes und bezahlbares Wohnungsangebot, das Platz für alle in unserer Stadt bietet. Zugleich erlebt der Wohnungsbau auch im günstigen Preissegment bei privaten Investoren ein verstärktes Interesse. Eine jährliche Analyse soll daher gewährleisten, dass die Stadt Bedarfssituationen frühzeitig erkennt und etwa durch gezielte Kooperationen oder Eigenengagement behebt. Damit werden endlich die notwendigen, flexiblen und bedarfsgerechten Steuerungsinstrumente im Wohnungsbau geschaffen. Es wird schneller erkennbar, ob geförderte oder preisgedämpfte Wohnungen, Angebote für Studenten, Familien oder ältere Menschen in unserer Stadt fehlen und welche planerischen Schritte erforderlich sind. “



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